Wir brechen ab!

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Quelle: Icelandic Meteorological Office
  • Beitrags-Kommentare:Ein Kommentar
  • Beitrag zuletzt geändert am:März 28, 2024
  • Lesedauer:2 min Lesezeit

Reykjavik, 1. September

Dass wir seit drei Tagen in Reykjavik verweilen, ist auf die schlechten Wetterprognosen zurückzuführen. Wir sind in einer Warteschlaufe, wir warten auf die Sonne. Wir hätten sehr gerne nochmals das Hochland durchquert, aber eben …  Regen und Schnee, begleitet von Minustemperaturen, sind für die kommenden Tage für das Hochland angesagt. Zwar wird es ab nächstem Freitag wieder freundlich … Sonntag ist aber die nächste Schlechtwetterfront im Anmarsch.

Von den letzten sieben Wochen sind fünf buchstäblich ins Wasser gefallen. Unser Budget an Schlechtwettertagen ist aufgebraucht, wir haben sogar Kredit beantragen müssen.

Uns reicht’s! Gestern haben wir die Rederei Smyrill-Line kontaktiert, und unsere Rückkehr um zwei Wochen vorverlegt. Morgen werden wir Island verlassen. Klar sind wir enttäuscht und verärgert, aber irgendwie ist nach soviel Regen bei uns die Luft raus.

Zurück bleiben die Erinnerungen an die wilde Natur, an das unberechenbare Wetter, an die abenteuerlichen Durchquerungen von Furten, an die schillernden grünen Berge und den schwarzen Lavasand im Hochland, an die Begegnungen mit einem Sandsturm und mit einem Artic Fox, an die langen und anstrengenden Wanderungen in Landamannalaugar, an das vorzügliche Lammfleisch und an vieles mehr.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Felix

    Das ist sehr schade und traurig, aber wir haben volles Verständnis. Nichts gegen Hannibal, aber für tagelange, ja monatelange „Indoorferien“ in Kälte und Nässe wurde er nicht geplant. Dass ihr das überhaupt so lange ausgehalten habt ist bewundernswert und sowohl der grandiosen Landschaft als auch der Hoffnung auf Besserung geschuldet. Die Hoffnung starb zuletzt.

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