Mehr über den Artikel erfahren Balkan 2026 Reisetagebuch: 24. Mai – 3. Juni 2026
Nekropolis von Radimlja

Balkan 2026 Reisetagebuch: 24. Mai – 3. Juni 2026

Wir verlassen Kroatien und vor der Grenze zu Bosnien und Herzegowina besichtigen wir ein ausgeweidetes Flugzeugwrack und die morbide Flugzeug-Kaverne Željava. In Bihać angekommen, berührt uns ein beschädigtes Denkmal für die Opfer des Faschismus. Nach einem Bummel durch die Stadt erkunden wir die malerischen Wasserfälle des Una-Nationalparks. In Kulen Vakuf genießen wir gegrillte Forelle und den Weitblick der Burgruine Ostrovica. Schliesslich reisen wir durch einsame, dichte Wälder bis zum idyllischen Ramsko-Stausee. Dort genießen wir am Campingplatz die herzliche Gastfreundschaft Bosniens. Ein geplanter Offroad-Ausflug in die Berge scheitert jedoch an einem Schneefeld, das uns zum riskanten Rückwärtsfahren zwingt. Weiter führt uns die Route zum historischen Schauplatz der Neretva-Schlacht in Jablanica und durch die vom Krieg gezeichnete Kleinstadt Konjic. Nach dem Besuch der mystischen Bogomilen-Grabsteine auf einer windigen Hochebene flüchten wir vor dem garstigen Wetter. Eine holprige Schlaglochpiste fordert uns alles ab, bis wir erleichtert unser Ziel in Blagaj erreichen. Wir erleben das Derwischkloster in Blagaj trotz spektakulärer Felslage als vernachlässigt und kommerzialisiert. Weiter geht es nach Stolac zur beeindruckenden Radimlja-Nekropole. Die düstere Kriegsgeschichte der wiederaufgebauten Stadt Konjic stimmt uns nachdenklich. Auch das UNESCO-Weltkulturerbe Počitelj, ein malerisches, mittelalterliches Festungsstädtchen auf einem Karsthügel, zeugt von osmanischen Einflüssen und Kriegszerstörung. Wir genießen die einmalige Aussicht, bevor wir über die Stadt Trebinje Kotor ansteuern.

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Krka NP: Burgruine Ključica

Balkan 2026 Reisetagebuch: 13. – 23.5.2026

Eine atemberaubende Fahrt führt uns entlang der Adriaküste von Krk nach Senj, wo wir die historische Festung Nehaj besichtigen. Weiter geht es über die malerische Küstenstraße nach Zadar. Dort trüben uns Wind, Touristenmassen und anhaltender Starkregen die Stimmung, was jedoch durch die herzliche Gastfreundschaft in lokalen Konobas und anregende Treffen mit einem englischen Camper-Paar ausgeglichen wird. Nach einer Wanderung auf den Spuren Winnetous im Paklenica Nationalpark führt uns eine Offroad-Fahrt über steinige Pisten hinauf in die karstigen Anhöhen von Rovanjska. Danach besichtigen wir die imposante Schlucht des Paklenica NP bevor wir weiter zum Krka Nationalpark fahren. Trotz wechselhaften Wetters mit Hagel faszinieren uns dort die historische Burgruine Ključica, der Manojlovac-Wasserfall und vor allem der paradiesische Lehrpfad am imposanten Skradinski buk mit seinen siebzehn Kaskaden. Es geht weiter Richtung Velebit NP. Nach einem Kaffeestopp im historisch geprägten, vom Krieg gezeichneten Obrovac reisen wir weiter nach Norden im wilden Karstgebirge des Velebit Nationalparks. Zum Abschluss steht der Nationalpark Plitvicer Seen auf unserem Programm. Trotz enormer Touristenmassen, die das Fotografieren erschweren, fasziniert das UNESCO-Weltnaturerbe mit seinen sechzehn kaskadenförmigen, türkisleuchtenden Seen. Der Umweg in den Norden erweist sich für uns voller Erfolg.

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Amphitheater Pula

Balkan 2026 Reisetagebuch: 1. – 13.5.2026

Wir unsere Reise im regnerischen Lugano und machen uns auf den Weg nach Süden. Nach einem Zwischenstopp im touristisch überlaufenen Jesolo erreichen wir schliesslich Istrien. In Buzet erkunden wir die mittelalterliche Oberstadt nutzen die Zeit für einen Ausflug ins Hinterland. Wir besuchten das idyllische Kotli mit seinen Kalksteinbecken und die winzige Stadt Hum, wo wir uns mit der Geschichte der glagolitischen Schrift befassten.  Mit dem Wetterumschwung ziehn wir weiter an die Küste und spazieren durch die charmanten Gassen des Künstlerdorfes Grožnjan. In Novigrad und Poreč geniessen wir trotz Regens die venezianisch geprägte Architektur und das Meer.

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Hannibal, ready to go!

Wir sind wieder bereit für ein neues Abenteuer

Endlich! Nach acht Monaten Pause sind wir bereit, wieder durchzustarten. Die Vorfreude ist gross. Am kommenden 29. April, sofern es keine unvorhergesehenen Zwischenfälle in letzter Minute gibt, brechen wir in Richtung Kroatien auf, ein Land, das uns noch fast völlig unbekannt ist.

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Mehr über den Artikel erfahren Spanien 2025 Reisetagebuch: 24.6. – 14.7.25
Nationalpark Ordesa y Monte Perdido

Spanien 2025 Reisetagebuch: 24.6. – 14.7.25

Wir lassen das Vall de Hécho hinter uns und begeben uns in den Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido, einen der Höhepunkte der Pyrenäen. Lange Wanderungen über Bergrücken und durch Schluchten lassen uns die verborgenen Schätze dieses herrlichen Parks entdecken. Auf dem Weg zur westlichen Seite des Ordesa Nationalparks fahren wir zwei kurze Tracks. Wir entdecken Geisterdörfer, die von jungen Aussteigern bewohnt werden. Wir flüchten vor der Hitze durch das abgelegene Tal Valle de Chistau über eine Piste in Richtung Benasques, das vom Parque Natural Posets-Maladeta mit seinen vielen Dreitausender umgeben ist. Im Val de Batisielles sind wir sehr nah an der französischen Grenze. Dies drückt sich auch bei den Ortsnamen aus wie Benasque, ein eher hässlicher Wintersportort umgeben von einer sehr schönen Bergwelt, die wir zu Fuss erkunden. Bei strahlendem Sonnenschein erklimmen wir zum dritten Mal von La Pobla de Segur die Sierra de Boumort. Mit der Wanderung zu der idyllischen Weide Prat de Cadi, 40km südwestlich von Buigcerdà, die sich vor einer wunderbaren Bergkulisse im Naturpark del Cadí-Moixeró auf rund 2000 m befindet, beenden wir unsere Reise in die Pyrenäen.

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